Die Geschichte Luzerns

Die Geschichte Luzerns lässt sich bis in das 8. Jahrhundert zurückverfolgen. Nachdem die alemannische Sprache eingezogen war, wuchs die Region, wie die Errichtung des Benediktinerklosters St. Leodegar im Jahr 710 zeigt. Nur vier Jahrzehnte später wurde die Gegend mit dem Namen Lucaria bekannt. Verantwortlich für die Gründung der Stadt waren die Brüder von Eschenbach. Das Jahr der Stadtgründung lässt sich nur auf 1180 bis zum Jahr 1200 eingrenzen, da genauere Informationen nicht vorliegen.

Im 14. Jahrhundert folgte die Schließung des Ewigen Bundes. Es war am 7. November 1332, als der Zusammenschluss zwischen Uri, der Schwyz und Unterwalden erfolgte. Nach den Turbulenzen der der Schlacht bei Sempach im Jahr 1386, begann das weitere Wachstum von Luzern. Was zuvor an Rechten lediglich für die Habsburger galt, war nun auch den Bürgern von Luzern möglich. Sie erwarben ja nach und nach immer mehr Rechte. Die Stadt wuchs zudem weiter und nahm schon bald die Größe des Kantons ein, sowie er heute bekannt ist.

Ganz wichtig war für Luzern die Reichsfreiheit, die der Stadt im Jahr 1415 durch Kaiser Sigismund verliehen wurden. Somit wuchs die Stärke der Stadt im eidgenössischen Bund immer mehr. Auch in der Territorialherrschaft wurde an Kräfte zugelegt, während die Bevölkerung immer mehr abnahm. Dafür verantwortlich waren die um das Jahr 1350 herrschende Pest sowie der Ausbruch verschiedener Kriege.

Mit dem Einzug der Reformation in einige Städte war in der Eidgenossenschaft nichts mehr wie vorher. Doch Luzern wollte lieber katholisch bleiben und verlor letzten Endes damit Position in der Führung der Eidgenossenschaft. Durch den Einmarsch der französischen Armee in der Schweiz war die Eidgenossenschaft, sowie sie einst bestand, nunmehr Geschichte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wächst Luzern sowie die Bevölkerung stetig weiter.